Geschichte

Gänzlich unehrenhaft beruft sich die Narrenzunft Berkheim auf ein diebisches Weibsbild (man munkelt es gäbe davon so einige…), das einst die hiesigen Landen durchstreifte und den ein oder andern Bauernknilch gierig und listig um sein sauer erarbeitetes Hab und Gut erleichterte…

Dazu ein Auszug aus Paul Becks Oberländer Spitzbuben-Chronik

1742 zu Biberach, der uns mit Buchau nächstgelegenen Reichsstadt, ist ebenfalls eine berüchtigte Diebin und Leutebetrügerin von Berkheim eingezogen worden, welche in Sachen Magie machte und sich für eine heilige Seele ausgegeben hat, welche von Gott berufen sei, alte Schätze zu finden, wozu ihr aber einiges Geld notwendig sei, welches sie nicht nur einfach, sondern sogar dreifach bereitstellen solle.
Zu Schweinhausen, Kloster Ochsenhausen’scher Herrschaft, war ein so einfältiger Tölpel, welcher ihr Glauben geschenkt und 500 Gulden vorgeschossen, von denen man aber keinen Heller mehr gesehen und zu denen man noch den Abzug nach Ochsenhausen bezahlen musste. Diese Kanaille ist endlich mit Ruten ausgestrichen und des Landes verwiesen worden.

Zunftmeister:           Ralf Kapanke

Gründungsjahr:      1999

Mitglieder aktiv:     ca. 59 Personen

Mitglieder passiv:  ca. 53 Personen

Mitglieder Familie: ca. 31 Personen

Ehrenmitglieder:    2 Personen